Der Linz Donau Marathon zählt auch dank der im Jahr 2018 erstmals initiierten Aktion immer mehr laufbegeisterte Teilnehmerinnen.


Was bei den regelmäßigen Lauftreffs augenscheinlich ist, merkt man auch bei den Anmeldungen für das große Lauffest am 24. Oktober in Linz: Die Frauen sind in den Starterfeldern der verschiedenen Laufbewerbe des Linzer Marathon-Wochenendes im Vormarsch.

Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis der Initiative "Frau läuft", die die Oberbank und das Frauenreferat des Landes Oberösterreich auf die Beine gestellt haben. Die gemeinsame Aktion wurde im Jahr 2018 initiiert und konnte bereits viele zusätzliche Läuferinnen zur Teilnahme motivieren. "Es freut uns, dass auch immer mehr Damen vom Lauffeuer erfasst werden", zeigt sich Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger begeistert. Den hohen gesellschaftlichen Stellenwert begründet Gasselsberger mit zwei wesentlichen Aspekten: "Erstens gibt es keine Sportart, bei der man mehr Kalorien in der gleichen Zeit verbrennt, und zweitens ist Laufen eine sehr gute Möglichkeit, gemeinsam etwas für die Gesundheit zu tun."

173 Damen beendeten im Jahr 2019 bei der letzten Auflage die gesamte Marathondistanz über 42,195 Kilometer erfolgreich, ein bisheriger Höchstwert. Heuer werden unter dem Motto "Tu was Gutes für dich" unter allen Läuferinnen 50 Eurothermen-Wellnessboxen im Gesamtwert von 2500 Euro verlost und bei der Marathon-Expo in der TipsArena Linz (22. bis 23. Oktober) eigens kreierte Lauf-Shirts verteilt. "Regelmäßige Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil eines gesundheitsbewussten Lebens und eine effektive Präventionsmaßnahme.

Laufen kann Mann beziehungsweise Frau jederzeit und überall, ohne größere Vorbereitung. In der Gruppe bei einem Großereignis wie dem Oberbank Linz Donau Marathon ist das Laufen aber noch einmal ein ganz anderes, ein ganz besonderes Erlebnis. Wir hoffen, mit der Aktion ‚Frau läuft’ noch mehr Frauen für dieses Erlebnis begeistern zu können", betont auch Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (VP) den Stellenwert der Initiative.

Eine aktuelle Studie von "RunRepeat" hat übrigens mehr als 2,3 Millionen internationale Marathon-Ergebnisse aus den Jahren 2009 bis 2019 analysiert und das Pacing von Damen und Herren unter die Lupe genommen. Es zeigte sich unter anderem, dass die durchschnittliche Laufgeschwindigkeit der Männer in der zweiten Marathonhälfte um 14,07 Prozent verringert war, während es bei den Damen nur 11,49 Prozent waren. Und die Männer hatten zwar die schnelleren Finisherzeiten, die Frauen hingegen liefen ihr Tempo konstanter.

Quelle: OÖ Nachrichten
Foto: Klaus Mitterhauser

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