Borealis und EREMA implementieren Kreislaufwirtschaftskonzept für recycelbare Trinkbecher beim 19. Oberbank Linz Donau Marathon


Für 2020 haben die Veranstalter des Linz Marathons das Ziel „Zero Waste“ ausgegeben, das auch das Recycling und die Wiederverwendung von Trinkbechern umfasst.

Beim Linz Marathon werden jährlich rund 220.000 Kunststoffbecher für Getränke verwendet, die in erster Linie bei Labestellen zum Einsatz kommen. 12.960 Liter Iso Fit, 15.000 Liter Gasteiner Mineralwasser, 3.000 Liter Spar Fresh Cola, 5.240 Liter Bier und 3.520 Liter Zipfer Hops werden von den rund 20.000 Läuferinnen und Läufern jedes Jahr konsumiert. Die verwendeten Becher werden nach dem Laufevent von der Linz AG eingesammelt und entsorgt. Dieses Vorgehen soll nun durch ein neues, nachhaltigeres Konzept der Projektpartner Borealis, ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe, und EREMA, globaler Marktführer in der Entwicklung und Produktion von Kunststoffrecyclingsystemen, ersetzt werden.

 

Nachhaltige Kreislaufwirtschaftslösungen von Borealis

„Im Rahmen unseres gemeinsamen Projekts mit EREMA beim Linz Marathon zeigen wir, dass Trinkbecher bei Sportveranstaltungen nicht nur wiederverwendet, sondern auch recycelt werden können. Möglich machen das unsere Kooperationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis hin zum erfolgsentscheidenden Endverbraucher. EverMinds™ ist die Dachmarke von Borealis‘ Engagement, die Kreislaufwirtschaft mit Kunden und Partnern weiter voranzutreiben. Das Projekt mit EREMA ist ein gutes Beispiel und trägt wesentlich dazu bei, den Wert von Kunststofflösungen für die Gesellschaft im Zusammenhang mit der Kreislaufwirtschaft zu demonstrieren“, so DI Rudolf Wölfer, Leiter Innovation Headquarters, Borealis Linz.

 

„Viele unserer MitarbeiterInnen nehmen seit Jahren an den unterschiedlichsten Laufbewerben teil. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit Borealis ein nachhaltiges Kreislaufwirtschaftskonzept für den Linz Marathon verwirklichen können. Damit wollen wir den vielen Läufern und Zuschauern auch den Wert von Kunststoffabfällen als wichtige Ressource für die Herstellung neuer hochwertiger Produkte deutlich machen“, sagt DI Manfred Hackl, CEO der international tätigen Erema Group. Die entlang der Laufstrecke gesammelten Einwegbecher werden bei EREMA recycelt und zu 100 Prozent wiederverwertet. „Das recycelte Material wird entweder wieder zu Bechern oder zu anderen Produkten verarbeitet, die bei solchen Sportveranstaltungen gebraucht werden, zum Beispiel Medaillen, Timing-Chips oder Ähnliches“, erklärt Hackl.

 

„Zero Waste“ für Linz Marathon 2020

Entlang der gesamten Marathon-Laufstrecke werden unmittelbar nach den Labestellen entsprechend gekennzeichnete Sammelstellen für die Becher eingerichtet. Die Läuferinnen und Läufer können so ihre Becher, die in großen Auffangnetzen gesammelt werden, beim Vorbeilaufen direkt einwerfen. „Waste Teams“ von Borealis und EREMA sorgen weiters dafür, dass alle weiteren Becher eingesammelt werden.

 

„Damit wir die TeilnehmerInnen entsprechend motivieren können, die Becher in die Sammelbehältnisse zu werfen und auf das neue Konzept vorbereiten, wird bei der Marathonmesse ein Prototyp der Sammelstelle sowie ein Demonstrationsvideo präsentiert“, sagt Marathon Koordinator Günther Weidlinger.

 

„Die Einwegbecher von den Labestationen werden recycelt und zu neuen Bechern oder Produkten. Dank unserer Projektpartner Borealis und EREMA sorgen wir so gemeinsam dafür, dass die rund 220.000 Becher nicht als Kunststoffmüll enden“, so Weidlinger.