Neue Rekordhalterin beim Oberbank Linz Donau Marathon

Die Kenianerin Jackline Chepngeno, Siegerin des 24. Oberbank Linz Donau Marathons 2026, hält mit ihrer Siegerzeit von 2:26:01 Stunden nun offiziell die schnellste gültige Frauen-Marathonzeit.
Der Grund ist die nachträgliche Disqualifikation der kenianischen Athletin Gladys Jerop Kimaina, die beim Oberbank Linz Donau Marathon 2025 mit einer Zeit von 2:24:58 zunächst als Siegerin ins Ziel gekommen war. Die Veranstalter:innen wurden Anfang September 2026 darüber informiert, dass Kimaina wegen eines Dopingverstoßes nun von der zuständigen kenianischen Anti-Doping-Stelle für zwei Jahre gesperrt wurde. Infolge der Entscheidung wird ihr Linzer Ergebnis von 2025 annulliert.
Damit rückt die sportliche Leistung von Jackline Chepngeno aus dem April 2026 in ein völlig neues Licht. Die Kenianerin gewann den Oberbank Linz Donau Marathon in 2:26:01 Stunden und ist nun die neue Streckenrekordhalterin auf der schnellen Linzer Marathonstrecke. Siegerin im Jahr 2025 ist die Kenianerin Real Cherop Boiyo mit einer Zeit von 2:29:15.
Die Linz Marathon Organisation gratuliert Rael Cherop Boiyo nachträglich zum errungenen Sieg und ganz besonders Jackline Chepngeno zum neuen Streckenrekord. Ihre Leistung beim diesjährigen Linz Donau Marathon war herausragend und erhält nun auch den entsprechenden Platz in unserer Rekordliste.
Konsequentes Bekenntnis zu sauberem Sport
Der Fall bestätigt zugleich die Bedeutung konsequenter Zusammenarbeit mit der Nationalen Anti Doping Agentur NADA. Dass Verstöße erkannt, verfolgt und letztlich sanktioniert werden, ist ein wesentlicher Bestandteil eines glaubwürdigen Spitzensports.
"Auch wenn zwischen dem Rennen und der endgültigen Mitteilung durch Anti Doping Kenia über das Verfahren viel Zeit vergangen ist, ist für uns entscheidend, dass die Kontrollmechanismen funktionieren und Konsequenzen gezogen werden. Der Oberbank Linz Donau Marathon steht ohne Wenn und Aber für sauberen und fairen Sport. Wir unterstützen bewusst die Dopingkontrollen der NADA und leisten damit unseren Beitrag dazu, dass Athletinnen und Athleten, die sich an die Regeln halten, am Ende auch jene Anerkennung bekommen, die ihnen zusteht", erklärt Günther Weidlinger, Rennleiter und Sportdirektor des Oberbank Linz Donau Marathons.
Dass die beim Linz Donau Marathon durchgeführten Kontrollen zur Aufdeckung eines Dopingverstoßes und in weiterer Folge zu einer Sanktion beigetragen haben, zeigt aus Sicht der Veranstalter:innen, wie wichtig diese Maßnahmen gerade im internationalen Spitzensport sind.
Der Oberbank Linz Donau Marathon wird auch in Zukunft konsequent an seinen hohen Standards im Elitebereich festhalten und die Anti-Doping-Arbeit als wichtigen Bestandteil der Veranstaltung unterstützen. Denn sportliche Spitzenleistungen verdienen Anerkennung - vorausgesetzt, sie werden sauber und fair erbracht.




















